Richtiges Signal zur richtigen Zeit

22. März 2019

Geschäftsstelle für Metropolregion Stettin in Anklam

„Es ist das richtige Signal zur richtigen Zeit“, sagte Ulrich Vetter, Geschäftsführer der Förder- und Entwicklungsgesellschaft Vorpommern-Greifswald mbH (FEG) zu der jüngsten Entscheidung der Landesregierung, eine Geschäfts­stelle für die grenzüber­schreitende Metropolregion Stettin zu schaffen und diese ab Juli 2019 mit zwei Personen beim Parlamentarischen Staatssekretär für Vorpommern in Anklam anzusiedeln.

Mit der IHK Neubrandenburg und dem Parlamentarischen Staatssekretär für Vorpommern hatte sich die FEG seit langer Zeit dafür stark gemacht, die Metropolregion Stettin nicht nur als eine der zentralen politischen Aufgaben der nächsten Jahre und Jahrzehnte anzusehen, sondern jetzt die erforderliche operative Struktur für deren Entwicklung aufzubauen.

Die Metropolregion Hamburg, zu der die westlichen Teile Mecklenburgs gehören, macht deutlich, welche starken Wachstumsimpulse von ihr für die ganze Region ausgehen. Die Metropolregion Stettin zu schaffen, ist die schwierigere Aufgabe, da sie über eine Staats-und Sprachgrenze hinweg entwickelt werden muss, aber sie ist der beste Weg, um unmittelbar von der Stettiner Dynamik profitieren zu können. Das aber bedeutet, eine enge Kooperation und Abstimmung auf allen Gebieten mit unseren polnischen Partnern zu erreichen. Infrastruktur, Wirtschaft, Soziales, Bildung – kein Bereich wird unberührt bleiben, um perspektivisch einen pulsierenden Wirtschafts- und Lebensraum auf deutscher und polnischer Seite zu schaffen, dessen faszinierende Möglichkeiten sich gerade abzuzeichnen beginnen und die sowohl ein starkes Signal für die regionale Entwicklung aber ebenso auch für die europäische Zusammenarbeit sind.

Der Landkreis Vorpommern-Greifswald befindet sich in der günstigen Situation, mit seiner engen Bindung an Berlin zusätzlich auch an der Dynamik dieser Weltmetropole partizipieren zu können. Die Wachstumsimpulse von Berlin und Stettin werden die Zukunft des Landkreises maßgeblich beeinflussen. Die Anzeichen dafür sind schon heute nicht zu übersehen.

Quelle: Dr. Ulrich Vetter, Geschäftsführer Förder- und Entwicklungsgesellschaft Vorpommern-Greifswald mbH